Anders reisen. Mehr erleben. Horizont erweitern

Während der Calgary Stampede, dem größten Rodeo der Welt, habe ich ein Cowgirl interviewt. Beim größten Hot Air Balloon Festival der Welt in Albuqueruqe, New Mexico, haben wir drei als Teil einer Help Crew mitgemacht bei den Vorbereitungen zu einem Ballonstart. Ein verdammt kalter und hässlich früher Morgen, aber jedes Gähnen und Bibbern wert.

Im Gwaii Hana Nationalpark unterhalb der Pazifik-Küste von Alaska waren wir mit einem Skipper fünf Tage lang privat auf teils ziemlich bewegter See unterwegs. Nach einer gewagten Durchfahrt durch eine Meerenge nach Mitternacht haben wir eingemummelt an Deck Sternschnuppen gezählt und Nordlichter bestaunt.

Wir suchen diese Momente. Diese Gespräche.

Dieses Kopf an Kopf,

Hand in Hand

und manchmal Herz an Herz.

Wir lieben es.

Es bedeutet uns mehr als materielles Glück, Sicherheit und Routine.

Yvonne Otto
Yvonne OttoReiseprofi, Travel Junkie
Yvonne ist das organisatorische Rückgrat. Wenn es schwierig wird, weiß sie meistens, wie wir`s doch noch hinkriegen. Mit ihr haben wir das große Gnadenlos gezogen. Unerbittlich treibt sie uns zum nächsten Highlight, zum Beispiel morgens um 04:00 aus dem Motel. Yvonne fotografiert leidenschaftlich und verwandelt viele Motive in Photo Art Bilder. Auch nach knappen 90 Ländern ist ihr Reisefieber ungebrochen. Immer beginnt alles mit dem legendären Satz: „Wir könnten doch …“
Kayleen
Kayleen11, Pferdeflüsterin
Unsere fast immer gut gelaunte Tochter stülpt ihr großes junges Herz über jedes Haustier, dem wir begegnen. Sie ist abenteuerlustig und sportlich, kommt prima klar mit dem Rumreisen. Und sie hilft. Zum Beispiel als Übersetzerin am mexikanischen Militärposten auf der Baja California. Kayleen spricht deutsch, englisch und spanisch, fotografiert gerne und sehr gut, mag Pferde, Bars, Restaurants und Müsli-Riegel. Quatsch – Pizza mag sie, Pizzaaaahhhhhhh! Und Co…, nee, das bleibt unter uns.
Kay Müller
Kay MüllerAutor, Texter, Weichei
Ich schreibe für Werbeagenturen, führe Backstage Crews bei Firmen-Events und arbeite nach meinem Erstling „Mallorca Moments“ an weiteren Büchern. Seit dem Auswandern nach Mallorca 2010 und dem Reiseabenteuer in Kanada 2015 möchte ich meinen Horizont ständig erweitern. Dabei springe ich öfter. über meinen Schatten – zum Beispiel mit dem heimlich mitgeführten Küchenmesser in der Wildnis, mit Stoßgebeten im Außenklo oder Panikattacke auf der viel zu hohen Leiter in Mesa Verde …
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Weltweit reisen, monatelang, mit Kind? Antworten auf die FAQ zu unseren Familienreise-Abenteuern

Ja, wir reisen „wie verrückt“ und das schon länger. Yvonne hat durch persönliche Faszination und über 20 Jahre Arbeit in der Reise(-Inventive-)branche 89 Länder besucht, meistens auf luxuriösem Niveau, oft persönlich betreut mit vielen individuell arrangierten Erlebnissen. Als Yvonnes Partner war ich oft dabei, komme auf etwa die Hälfte der Länder. Unsere Tochter hat mit ihren 11 Jahren schon gut 30 Länder besucht. Mit einer rund dreimonatigen Zeit in Kanada und im Westen der USA im Jahr 2015 als Familie haben wir eine neue Dimension des Reisens begonnen: Ganz auf uns gestellt, monatelang, auf low budget fokussiert, nur grob geplant und neben touristischen Highlights ausgerichtet auf Erfahrungen im richtigen Leben der Menschen und in ihrer Kultur. Von diesem neuen Reisefieber gepackt waren wir mutig genug, im Sommer 2016 eine 15monatige Reise zu starten mit am Ende 29 Aufenthalten in 19 Ländern von 4 Kontinenten.

Kurz gesagt: Umdenken, anders reisen, unterwegs verdienen. 

Gewohnheitsdenken durchbrechen:

Reisen gilt als teuer. Aber man kann auch günstig reisen und braucht dann weniger Geld als in einem klassisch geregelten Leben. Bedenke: Die Mehrzahl der Menschen mit festem Einkommen und festem Wohnsitz existiert permanent am Limit. Viele sind „gefangen“ in Monotonie und regelmäßigen Verpflichtungen. Gemessen daran ist preiswertes Reisen als Nomade auf Zeit wirtschaftlich vernünftig, mental erholsam und maßlos inspirierend. Anders gesagt: wer sich fragt, ob man sich ein so „asoziales“ Leben leisten kann, sollte sich auch fragen, wer sich bei näherer Betrachtung ein ausschließlich normales Dasein leisten kann. Die Gefahr ist doch groß, dass eine so genannte geregelte Existenz neben viel Geld noch viel Energie und eine Menge „Leben“ kostet.   

Geld sparen beim Reisen – so geht`s:

Bei vielen unserer Aufenthalte sind wir Housesitter, Woofer oder Workawayer. In allen Fällen bedeutet das, eine kostenlose Unterkunft zu haben. Als Workawayer und Woofer bekommt man als Ausgleich für den Einsatz als Helfer (meistens 4 bis 5 Stunden, 5 Tage die Woche) alle oder einen Großteil der Mahlzeiten. Der Deal kann auch variieren – zum Beispiel weniger arbeiten und für das Essen selbst aufkommen. Unsere beste Situation bisher hatten wir in Tasmanien: ein eigenes kleines Haus mit voll ausgestatteter Küche, ein Auto und 200 Australische Dollar die Woche für Verpflegung. Dazu gab`s die kostenlose Nutzung des großen Indoor Pools und jede Menge klasse Tipps für Unternehmungen sowie Infos über das Leben auf dieser australischen Insel vor der Antarktis.

Hilfreich beim Sparen ist auch ein dickes Fell: Wer sich nicht scheut, auch mal hin und wieder eine Nacht im Auto – schlafend oder fahrend – zu verbringen, weil kein günstiges Hotel zu finden war, schont die Reisekasse spürbar. Die Verlegenheitslösung kann hohen Erlebniswert haben: Wir waren auf diese Art unmittelbar dabei, wie ein kalifornischer Hot Spot fürs Hochseeangeln ab 04:00 Uhr morgens erwachte. Ohne die Nacht dort im Auto hätten wir den Charme des frühen Lebens in dem Hafen nie mitbekommen.

Natürlich fallen auch Standards ins Gewicht, wie gründliche Recherchen auf Buchungsplattformen, Flexibilität im Routing, Konsumverzicht bzw. Zurückhaltung in hochpreisigen Ländern. Die Flasche Bier für 16 Euro in einem Lokal in Venedig war ein Versehen …  

Unterwegs Geld verdienen:

Ein weites Feld, stark abhängig von deinen Talenten, Fähigkeiten und gesetzlichen Bestimmungen vor Ort. Es gibt Work & Travel-Konzepte, bei denen die Kombination von Erlebnis und Arbeiten im Ausland rechtssicher organisiert ist. Auf Gwaii Hana in Kanada trafen wir ein junges Paar um die 20, das schon seit zwei Jahren mit eigenem Wohnmobil unterwegs war. Deren Konzept: Durch echte Jobs im Ausland ein paar Monate lang Geld verdienen und dann dort wieder eine Zeitlang unterwegs sein. Daneben gibt es improvisierte Lösungen, die ganz vom Geschick oder Mut des einzelnen abhängen. Yvonne hat in China einen jungen Russen gesehen, der an einer Straße in der Stadt auf einer ausgebreiteten Decke Fotos von seinen Reisen verkauft hat. Das schien klasse zu laufen, da Chinesen größtes Interesse am Thema Reisen haben.

Solche Nebenerwerbstätigkeiten eignen sich zur Aufbesserung einer Backpacker-Reisekasse, aber natürlich nicht, um eine Familie über Wasser zu halten. Wir haben das Glück, dass ich als Werbetexter und freier Redakteur eines B2B-Magazins einen Teil meine Arbeit online erledigen und Vor-Ort-Einsätze in Deutschland auf Zeitfenster von dreimal zwei bis vier Wochen komprimieren kann. Bei all dem ist unser exzessives Reisen auch als Existenzgründung bzw. existenzfördernd zu sehen: Unser Blog liefert Stoff für unsere Bücher und Fotos und soll zugleich zu einer wirkungsvollen Vertriebsplattform für die eigenen Werke entwickeln. Im Übrigen gibt es gängige Wertschöpfungsmodelle für Blogs wie Sponsoring und Affiliates, die wir nutzen wollen.  

Überraschend gut – durch Homeschooling. Wir nutzten bereits ein paar Online-Programme passend zu Kayleens laufendem Schuljahr, als sie und Yvonne bei einer Gastfamilie in Texas IXL entdeckten. Das haben wir mit aufgenommen und genutzt. Ein Problem ist die Lerndisziplin. Jeder Tag da draußen in einer fremden Welt, das macht Lust auf Erkundungen, Entdeckungen, Begegnungen. Es kommen noch die jeweiligen Tiere bei House Sits und Workaway-Stationen dazu, denen Kayleen sich gerne widmet. Bei Workaway-Aufenthalten leistet auch sie als Helfer einen Beitrag. Klar, blieb ihr Lernpensum weit hinter unserem Plan zurück. Dennoch schaffte sie nach unserer Rückkehr problemlos den Anschluss im neuen Schuljahr. Selbst wenn das nicht der Fall gewesen wäre, hätte es nichts zu bereuen gegeben. Der pädagogische Mehrwert beim Reisen, speziell bei dieser Art zu reisen, ist immens. Kayleen war schließlich hautnah dabei, wenn es um Planung ging, Umgang mit Geld, Abwägung von Risiken, organisatorischen Engpässen … Sie musste hoch flexibel sein, was neue Umgebungen betrifft, Kulturen, Unterkünfte und mehr. Die vielen verschiedenen Begegnungen haben ihr gezeigt, wie unterschiedlich Menschen leben, denken und arbeiten. Bemerkenswert ist auch, was sie sich jenseits aller Lehrpläne dieser Welt angeeignet hat: Umgang mit Hunden, Katzen, Pferden. Die zusätzlichen Qualifikationen sind beachtlich. Kayleen hat Reiten gelernt und viel im Bereich Natural Horsemanship. Sie wurde vom absoluten Beginner zur Fortgeschrittenen Surferin. Inspiriert von den diversen Umgebungen und angeleitet vom Internet hat sie ihr Talent zum Zeichnen gepflegt. Sie hat täglich Englisch im realen Leben praktiziert und in China etliche Stunden Mandarin-Unterricht gehabt. Beim Workaway-Einsatz in einer Sprachschule in Yangzhou gehörte es zu ihren Aufgaben, mit den chinesischen Schülern täglich zwei Stunden Englisch-Konversation zu machen …

Bestimmt werden wir eines Tages ruhiger. Das muss dann aber nicht heißen, dass wir aufhören. Vielleicht reisen wir weiter, aber wählen andere Reiseziele und andere Arten zu reisen. Könnte sein wir werden die Kreuzfahrt-Explorer oder verlieben uns ins Wohnmobil Touring. Fix ist nix. Alles ändert sich ständig. Wir lassen uns lieber von Neugier auf die Geschenke des Lebens treiben (auch wenn sie manchmal als Krise verpackt sind) als von starren Langzeitplänen. Eine Tendenz jedoch ist da: wenn es uns möglich sein wird, werden wir es auch wieder genießen, öfters mal ein bisschen komfortabler oder auch luxuriöser unterwegs zu sein. Eines, denke ich, ist auch klar: Was immer wir tun, ob „on the road“ oder sesshaft – es wird viel mehr von dem geprägt sein, was wir seit 2015 erlebt haben als von all den Jahrzehnten zuvor. 

„Put it on the list“. Diesen Satz haben wir uns so oft gesagt, wenn wir aus Zeit- oder Kostengründen auf etwas verzichten mussten oder während eines Erlebnisses auf weitere Ideen gekommen sind. Kajak fahren durch Venedigs Kanäle, beim nächsten Mal Waltouren an der Baja California machen, Galapagos … Seidenstraße … Mongolei … Buscherlebnisse in Afrika … Cornwall in England … mit dem Postboot entlang der Hurtigruten … wieder wie früher bereits ein paarmal Asien, jetzt mit unserem Kind – Laos, Vietnam … Yvonne zieht es auch nach Südamerika …

Dann sind da noch Projekte, wo wir gerne dabei wären: Mit Fintan in Tasmanien ein Holzhaus bauen, helfen beim Bau eines Earthships, eine Weinernte miterleben und einen Viehtrieb … Mal ein, zwei Tage mit einem Roadtrain auf endloser Strecke im australischen Outback mitfahren … Ein ganz persönlicher Herzenswunsch: Ich möchte in Assisi und oder in Schweden mal drei Wochen nichts anderes tun, als eines der Bücher schreiben, die ich auf meiner Ideenliste habe. 

Nicht Orte können dich nachhaltig glücklich machen, sondern was du denkst und tust. Insofern sollte man die Magie eines Platzes nicht überschätzen und schon gar nicht sollte man sein Glück der Strahlkraft eines Ortes überlassen. Aber es gibt doch ein paar Winkel auf der Welt, da geht einem das Herz auf und man kann sich vorstellen, dass sie für lange Zeit guttun.

Uns alle hat Madeira ein bisschen verzaubert. Das war so eine Art Liebe auf den ersten Blick aus dem Flugzeug. Berglandschaften und Küsten, Natur ohne Ende, eine attraktive Stadt und viele Dörfer bis hin zu entlegenen Orten drum herum, das reizt uns sehr. Das Klima ist gemäßigt. Es gibt Jahreszeiten, was Abwechslung verspricht. Keine Spur von Bösen Menschen oder giftigen Tieren. Du kannst dich frei bewegen. Und ein toller Surf-Spot ist es auch. Ein internationaler Platz mit einer regionalen Identität. Wunderbar.

Auch Mallorca, wohin wir 2010 ausgewandert sind, gefällt uns ausgezeichnet. Da ist wirklich alles: Berge, Täler, wunderschöne Dörfer, so viele Strände und Buchten, herzliche Spanier, das herrliche gelegene Palma de Mallorca mit seinem ausladenden Yachthafen, Kreuzfahrt-Terminal und einem Traum von Altstadt …

Viele andere Gegenden haben uns begeistert und daran denken lassen, dort mal für ein halbes Jahr oder ein, zwei Jahre zu leben. Wir bleiben erst einmal möglichst mobil und total neugierig.

Im Familienkreis herrschen geteilte Meinungen – von Skepsis bis Bewunderung, mit klarer Tendenz zur Skepsis. Und natürlich sind da jede Menge Angst und Sorge unterwegs. Die existenzielle Seite unseres Blogs, unter anderem als Plattform für die Vermarktung unserer eigenen Bücher und Fotos, wird dort nicht gesehen.

Kayleens Lehrer in der Privatschule auf Mallorca äußerte sich ermutigend, als wir die Entscheidung zu einem 15 Monate-Trip 2016 / 17 bekanntgaben: Sie werde da draußen mehr lernen als auf irgendeiner Schulbank. Wie recht er hatte.

Freunde und Bekannte reagieren sehr unterschiedlich. Mit wenigen Ausnahmen entstehen keine intensiven Gespräche über unsere Erfahrungen. Das bestärkt uns in dem Eindruck, dass wir zu weit weg sind vom gewöhnlichen Alltag. Wenn man Menschen erreichen möchte, mit einer Idee, Erfahrung oder Meinung, muss man sie bei ihren Interessen in diesem Alltag abholen. Einen Geschäftsmann mit 60Stunden-Woche zum Beispiel lässt sich nicht für eine herumreisende Familie interessieren. Für ihn sind Geschäftsideen und Erfolgsstrategien interessant, auf die man in anderen Ländern stößt. Diese Erkenntnis hat zu einer massiven Überarbeitung und Ausrichtung unseres Blogs geführt. Wir stellen viel mehr als anfangs die konkreten Interessen von potentiellen Followern in den Mittelpunkt.

Während vertraute Menschen unserer Nähe also tendenziell verhalten reagieren und mit gemischten Gefühlen, gibt es vom Rest der Welt enthusiastische Zustimmung … Unser größter Befürworter ist wohl Pat, eine Amerikanerin aus Kalifornien, die nach dem Aus ihrer Ehe acht Jahre in Costa Rica lebte und dann fünf Jahre lang durch die Vereinigten Staaten reiste. Keiner brachte die „Wertschöpfung“ aus unserem Familienleben jenseits der Norm so treffend auf den Punkt wie sie: „Was ihr da macht ist unbezahlbar.“ Priceless.

Nicht wirklich. Praktisch funktioniert das, emotional ist es schwierig. Wir genießen es, klare und gute Arbeitsbedingungen zu haben – Wohnung, Schreibtisch, Internet und die Möglichkeit, uns auf unterschiedliche Aufgaben konzentrieren zu können. Auf der Gefühlsebene gibt es Entzugserscheinungen. Der Alltag wirkt flach, langweilig. Unterwegs in der Welt haben wir uns und unser Leben entdeckt. Im Vergleich dazu wirkt es so, als würden wir es nur noch verwalten. Wo ist die Aufregung geblieben, die Vorfreude, die Entdeckung hinterm Tellerrand? Der reicht hier bis zum Horizont. An den Orten unserer Reise endete er bereits hinter der Haustür. Da hieß es raus und wow! Hier? Gibt`s denn nur noch vertraute Gesichter? Warum reden alle wieder übers Geschäft, über Geld, über die ewig schlechten Nachrichten in der Welt? Kein Wort mehr über tasmanische Teufel, über Pumas und Schwarzbären. Wir müssen nicht in den lizensierten Bottleshop, um eine Flasche Wein zukaufen. Und beim Spaziergang im Wald kommt einem niemand mehr mit einem Surfbrett unterm Arm entgegen. Wir sind jetzt nicht mehr die überall da draußen mit Spannung erwartete deutsche Familie auf Weltreise. Wir sind die vertrauten Gesichter, zurück – wie Yvonnes Vater es nannte – „im Ernst des Lebens.“ Und es beschleicht einen wieder dieses komische Gefühl, ein Rädchen im System zu sein, wieder Standards bedienen zu müssen. Der Kostenapparat blüht wieder auf. Was vor unserem Aufbruch zu unserer langen Reise mit kostengünstigen Workaway-Aufenthalten selbstverständlich war, wirkt jetzt zurück im Alltagsleben Zuhause eher lästig: Dauernd tanken, jeden zweiten Tag Lebensmittel kaufen, der monatliche Beitrag für die Privatschule, Mietnebenkosten … – aber wem sag ich das. Kennt ja jeder. Ganz ehrlich, um es mit einem wirkungsvollen Bild abzurunden: 

In mancher stillen Minute hier auf dem gekachelten 8m² Klo, wünsch ich mir mein Outhouse auf der White Horse Mountain Ranch zurück.